Input-Output-Analyse als Methode zur stofflichen Bilanzierung komplexer Entsorgungssysteme.

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Abfallwirtschaftliche Entscheidungsvorgänge werden zunehmend nach stofflichen und energetischen Gesichtspunkten ausgerichtet. Für die stoffliche Bilanzierung von Behandlungsprozessen hat sich die Stoffflussanalyse zur Datenermittlung als Grundlage für nachfolgende Bewertungsmethoden weitgehend durchgesetzt. Mit steigender Komplexität von Entsorgungssystemen entstehen zwischen Abfallbehandlungsprozessen jedoch vielfältige Abhängigkeiten. Diese sind meist durch Stoff- und Energieströme in Verbindung mit Transportverflechtungen bedingt und führen zur Entstehung von Entsorgungsnetzen. Für die Bilanzierung solcher Entsorgungsnetze wird im Rahmen der Untersuchung eine Methode entwickelt, die auf dem ökonomischen Input-Output-Ansatz beruht und als Ergebnis kumulierte Mengenmatrizen liefert, aus denen sich die Verteilung von Stoffen und Energieflüssen auf Senken ableiten lässt. Auf diese Weise können verschiedene Behandlungsstrategien verglichen und stoffliche sowie energetische Defizite im Abfallwirtschaftssystem identifiziert werden. Die entwickelte Methode wird beispielhaft auf das Entsorgungsnetz Wien angewandt. difu

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180 S.

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