Strategien zur Behandlung des CKW-BTEX-Grundwasserschadens Deponie Rondenbarg. Vergleich von Pump-and-Treat und MNA unter Berücksichtigung der Kosten.
E. Schmidt
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Datum
2009
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Herausgeber
E. Schmidt
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
Sprache
ISSN
0942-3818
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 4691
BBR: Z 658
BBR: Z 658
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Als Strategie zur Bearbeitung von Grundwasserschäden stehen heute die Optionen Pump-and-Treat, innovative In-Situ-Verfahren und Monitored Natural Attenuation (MNA) zur Verfügung. Untersuchungen des CKW-BTEX-Grundwasserschadens zeigen, dass die am häufigsten eingesetzten innovativen Verfahren im Anwendungsfall Deponie Rondenbarg nicht anwendbar sind. Aus diesem Grunde wird die Anwendung von MNA an einem komplexen Standort wie Rondenbarg geprüft. Hierzu werden 13C-Isotopenuntersuchungen von BTEX- und CKW-Komponenten herangezogen, die Rückschlüsse auf den biologischen Abbau des Schadstoffes im Grundwasser ermöglichen. Voraussetzung zur Anwendungsprüfung von MNA sind fundierte Kenntnisse über die Strömungsverhältnisse sowie die Hydrochemie im dreidimensionalen Raum. Mit Hilfe der Isotopenuntersuchungen ist im Bereich typischer Grundwasser-Fließwege eine Bestimmung des Abbaugrades von BTEX und CKW möglich. Diese dokumentieren den biologischen Abbau als Kernprozess der auf den Fließstrecken abnehmenden Schadstoffkonzentration und bestärken so die Anwendung von MNA. Darüber hinaus stellt MNA unter Berücksichtigung der Kosten im Vergleich zu Pump-and-Treat eine sinnvolle Alternative zur Bearbeitung des Gw-Schadens dar. Die Berechnungen der erforderlichen Betriebs- und Investitionskosten über 10 Jahre zeigen, dass diese Kosten für die Ausführung der MNA-Sanierungsstrategie im Vergleich zur Pump-and-Treat Maßnahme um den Faktor zehn kostengünstiger abschneiden. Unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit stellt MNA als Alternative zu Pump-and-Treat eine sinnvolle Sanierungsstrategie dar.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Altlasten-Spektrum
Ausgabe
Nr. 5
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 225-232