Strukturdaten zur Produktion und Beschäftigung im Baugewerbe. Berechnungen für das Jahr 2019.

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Bonn

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1868-0097

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Abstract

Das nominale Bauvolumen in Deutschland 2019 belief sich auf nahezu 400 Mrd. Euro und wird weiterhin vom Wohnungsbau dominiert. Die Bestandsmaßnahmen machen mit über 168 Mrd. Euro den überwiegenden Teil der Wohnungsbauinvestitionen aus. Die Prognosen lassen für die nächsten Jahre weiterhin deutliche nominale Zuwächse erwarten. Hierbei sind allerdings die Auswirkungen der Corona-Pandemie noch nicht vollständig berücksichtigt. Die stark steigenden Baupreise, bedingt durch knappe Baukapazitäten, mindern den realen Anstieg des Bauvolumens. Der Bericht informiert umfassend über die Struktur und Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft. Ein großer Mehrwert ergibt sich daraus, dass er - im Gegensatz zur amtlichen Statistik - die kleinen Betriebe des Ausbaugewerbes einbezieht, zwischen Neubau- und Bestandsmaßnahmen differenziert und Unterschiede zwischen regionalen Märkten herausarbeitet. Die Berechnungen des DIW Berlin zum Bauvolumen und zur Beschäftigung im Baugewerbe sind wesentlich für alle, die sich mit der Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft befassen.

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BBSR-Online-Publikation; 15/2020