Zwangsräumungen und die Krise des Hilfesystems. Eine Fallstudie in Berlin.

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DE

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Berlin

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Zusammenfassung

Die Studie zu dem Thema Zwangsräumungen und dem Hilfesystem Wohnungslosigkeit untergliedert sich in verschiedene Kapitel, in denen jeweils eigene Schwerpunkte vorgestellt werden. In einem Überblickskapitel "Was ist eine Zwangsräumung?" werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und typischen Abläufe von Kündigungen, Räumungsklagen und Zwangsräumungen beschrieben und die daran maßgeblich beteiligten Institutionen sowie das Hilfesystem Wohnungslosigkeit vorgestellt. Unter dem Stichwort "Zwangsräumungen in Berlin" folgt ein Kapitel, in dem das vorhandene Zahlenmaterial zusammengeführt wird, um einen möglichst kompletten Überblick zu Umfang, Strukturen und Veränderungen des Räumungsgeschehens in Berlin zu geben. Im anschließenden Kapitel "Räumung für die Rendite? Zwangsräumungen und Wohnungsmarkt" erfolgt eine explizite Betrachtung der wohnungswirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die räumliche Konzentration von Zwangsräumungen. Im umfangreichsten Kapitel "Das Hilfesystem Wohnungslosigkeit in Berlin" werden entlang von vier Bezirksprofilen die Besonderheiten der bezirklichen Hilfesysteme herausgearbeitet und im Anschluss die Krise des Hilfesystems in allen Bezirken beleuchtet. Ein abschließendes Kapitel widmet sich unter der Überschrift "Moralvorstellungen des Hilfesystems" den in den Interviews zu Tage getretenen Denkweisen, Haltungen und Rechtfertigungen der Mitarbeiter/innen der Institutionen des Hilfesystems und fragt, wie sich dies auf die (Selbst-)Wahrnehmung von Menschen in Wohnungsnot auswirken kann.

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Seiten

115 S.

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