Kohleausstieg in Deutschland. Wie unterstützt die Landes- und Regionalplanung den Strukturwandel in den Kohleregionen?

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Bonn

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2193-5017

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ZLB: Kws 271,1/119

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Abstract

Seit dem 14. August 2020 steht gesetzlich fest: Deutschland steigt aus der Kohleverstromung bis Ende 2038 aus. Der Kohleausstieg hat erhebliche Auswirkungen auf die Braunkohleregionen, die durch den Strukturwandel vor große wirtschaftliche Herausforderungen gestellt werden und gleichzeitig auch die Nachnutzung der Tagebaue nachhaltig gestalten müssen. Teilweise besitzen die Kohleregionen bereits umfangreiche Erfahrungen in der Nachnutzung von Tagebauflächen. So ist in der Lausitz als Bergbaufolgelandschaft durch die Flutung der Braunkohletagebaue die europaweit größte künstliche Seenplatte entstanden. Durch das Strukturstärkungsgesetz strebt die Bundesregierung eine Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung an. Neben dieser finanziellen Förderung der Reviere gibt es weitere Ansatzpunkte für eine Unterstützung des Strukturwandels. Während Braunkohlenpläne den Abbau sowie die Nachnutzung in den konkreten Abbaugebieten regeln, können Landes- und Regionalpläne mit ihren Festlegungen die Gesamtregion in den Blick nehmen. Die Autorin analysiert, welchen Beitrag die Landes- und Regionalplanung mit ihren Instrumenten leisten kann. Mittels einer Auswertung aktuell verbindlicher Festlegungen der Landes -und Regionalpläne wird untersucht, wie die Raumordnung den Strukturwandel thematisiert und welche Instrumente zur Unterstützung der Braunkohleregionen zum Einsatz kommen.

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BBSR-Analysen KOMPAKT; 10/2020