Mediation bei umweltrelevanten Vorhaben. Entwicklungen, Aufgaben und Handlungsfelder.
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DE
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Jülich
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ZLB: 94/4278-4
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Zusammenfassung
Mediation ist der Interessenmittlungsprozeß in einem Beteiligungsverfahren durch Verhandeln. Dabei wird von einer kommunikativen Ethik mit den Eckpunkten des freien Zugangs zur Erörterung sowie gleichen Redechancen und offener Kritikmöglichkeit für alle Betroffenen unter herrschaftsfreien Bedingungen ausgegangen. Konsense, die so - über den Austausch und die Abwägung von Argumenten - erreicht werden, gelten als wahre Zustimmungskonsense. Der Beitrag behandelt Mediationsverfahren bei umweltbezogenen Vorhaben unter dem Aspekt der Rhetorik, der Theorie und der Praxis. Zuerst werden die bisherigen Erfahrungen mit Mediation bei umweltrelevanten Problemen in Deutschland skizziert. Im Anschluß daran werden die verschiedenen Rhetoriken der Fürsprache und Abwehr des Mediationsprinzips erörtert und grundlegende Kommunikationsprinzipen und -normen herausgearbeitet. Schließlich geht es um die Aufgaben und Handlungsfelder bei der Mediation und damit um eine Orientierung für die künftige Positionierung und Anwendung von Mediationsverfahren. ha/difu
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20 S.
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Arbeiten zur Risiko-Kommunikation; 40