Instandhaltung von Kläranlagen

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Hennef

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ZLB: 4-2009/1639

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Abstract

Das Heft zeigt Wege zur Optimierung des Instandhaltungsaufwandes auf Kläranlagen. Zunächst geht es um das strategische Vorgehen bei der Identifikation von Instandhaltungsaufgaben, darum, festzustellen, welche Störungen wie häufig an der Anlage auftreten können und welche Auswirkungen der Ausfall haben wird. Störungen werden als Abweichung vom Sollzustand in der Leitwarte gemeldet oder durch Kontrollgänge des Personals festgestellt. Abhängig von der Kapazität und Qualifikation der Mitarbeiter ist zu entscheiden, ob ein externer Dienstleister mit der Erledigung der Instandhaltungsaufgabe beauftragt werden soll. Aus Sicht des Betreibers erscheint es sinnvoll, Störungen der Priorität 1 mit den eigenen Mitarbeitern beheben zu können. Bei größeren Unternehmen ist häufig eine Trennung zwischen Mitarbeitern der Prozessführung und der Instandhaltung anzutreffen. Hier hat es sich bewährt, die hoch qualifizierten, anspruchsvollen und komplexen Instandhaltungstätigkeiten den Instandhaltungswerkstätten zu überlassen unddie im Tagesgeschäft anfallenden Betriebsaufgaben der Wartung, Inspektion und Kontrolltätigkeiten dem Betriebspersonal zuzuordnen. Zur Kostenverfolgung hat es sich bewährt, einen Auftrag als Informations- und Kostensammler in einem Instandhaltungssteuerungs- und Planungssystem anzulegen. Hierauf werden alle für die Ausführung der Maßnahme erforderlichen Eigen- und Dienstleistungen, Material-, Betriebs- und Hilfsstoffe gebucht.

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10 S.

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