Umzugspläne und Mobilitätspotentiale in Ost- und Westdeutschland. Eine Untersuchung von Umzugsabsichten und -motiven 1990-1993 unter besonderer Berücksichtigung der Wohnsituation.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Die Bereitschaft zu räumlicher Mobilität hängt in hohem Maße von der Zufriedenheit mit der Wohnung ab, wobei die Wohnungsgröße im Vordergrund steht. Aber auch die Wohnungsausstattung und qualitative Gesichtspunkte der Wohnumgebung gewinnen als Motiv zum Wohnungswechsel zunehmend an Bedeutung. Umzugswillige streben in hohem Maße eine neue Wohnung im Umfeld der bisherigen an. Weiträumige Wanderungen bilden eher die Ausnahme, und zwar mit von 1990 zu 1993 abnehmender Tendenz. Es zeigen sich aber vor allem in Ostdeutschland verstärkt Tendenzen, das bisherige Wohngebiet zu verlassen und sich entweder in anderen Stadt- bzw. Ortsteilen oder aber außerhalb des bisherigen Wohnorts anzusiedeln, was auf Segregations- und Suburbanisierungsprozesse hindeutet. Weitgehend gemeinsam ist den Befragten Ausmaß und Art der Bereitschaft zur Mobilität, wenn man vergleichbare Gruppen und Wohnsituationen betrachtet: Bei Konstanthaltung der Rahmenbedingungen sind die Verhaltenseffekte im Osten und Westen der Bundesrepublik sehr ähnlich. Außerordentlich unterschiedlich sind dagegen diese Rahmenbedingungen, die subjektive und objektive Qualität vor allem der Wohnungen und der Wohngebäude, aber auch der für die Ausprägung räumlicher Mobilität ganz entscheidende Gesichtspunkt des Wohn- bzw. Hauseigentums. - (Verf.)
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr. 10/11
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S. 759-779