Kohle in Österreich - Lage und Zukunftsperspektiven.

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0721-9415

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IRB: Z 393

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Abstract

Der österreichische Braunkohlebergbau, zusammengefaßt in der ÖIAGBERGBAUHOLDING, durchschritt in den letzten Jahren eine schwierige Anpassungsperiode vor dem Hintergrund veränderter struktureller Rahmenbedingungen.Innerhalb von 5 Jahren mußten die Kohleproduktionskapazitäten in Österreich infolge des Preisverfalls der festen Energieträger und der damit resultierenden Unwirtschaftlichkeit in 1992 zurückgenommen werden.In diesem Zusammenhang wurden seit 1989 die Kohlegruben Zangtal und Karlschacht der GKB1 sowie Hinterschlagen der WTK2 stillegt, und bis Oktober 1993 wird die SAKOG3 zu schließen sein.Um den bei einer derart gravierenden Rücknahme der Kohlekapazitäten zwangsweise auftretenden sozialen und regionalen Problemen entgegenzuwirken, verfolgt die ÖIAG-BERGBAUHOLDING als Dachgesellschaft des österreichischen verstaatlichten Bergbaues ein mit dem Eigentümer Bund und den Belegschaftsvertretern akkordiertes sanftes Umstrukturierungskonzept eines geordneten Rückzuges und der Redimensionierung des heimischen Kohlebergbaues, um in der längerfristigen Zukunft die verbleibende Kohleproduktion aus nur noch einem Tagebau im weststeirischen Kohlerevier bei Köflach für die nächsten 20 bis 30 Jahre abzusichern.

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ÖIAZ. Österreichische Ingenieur- und Architekten-Zeitschrift

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Nr.10

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S.378-384

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