Die Welsh Development Agency als Vorbild für das deutsche Regionalmanagement?

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Bayreuth

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ZLB: 2001/1109-4

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Abstract

Regionalmanagement in Deutschland stellt im Vergleich zu anderen europäischen Ländern nichts grundsätzlich Neues dar. So sind in Großbritannien, insbesondere in Wales und Schottland, bereits seit Mitte der siebziger Jahre projekt- und umsetzungsbezogene Modelle in das Verwaltungssystem integriert worden und haben hier in einem weitaus intensiveren Umfang als in der Bundesrepublik Anwendung erfahren. Bereits seit 1976 wurde die Welsh Development Agency (WDA) neben einer Reihe anderer Entwicklungsagenturen als regionaler Entwicklungsträger für Wales eingesetzt. Sie wird in der Diskussion häufig als "best practice" Modell herangezogen. Mit der Arbeit soll versucht werden, aufbauend auf den langjährigen Erfahrungen der WDA Stärken und Schwächen dieser staatlich initiierten Entwicklungsagentur zu beleuchten, um daraus Anregungen für zukünftige querschnittsorientierte Ansätze in Deutschland zu erhalten. Die Arbeit ist in vier Teile gegliedert. Teil A dient der Einführung in die Problemstellung, der Begründung des Betrachtungsgegenstandes sowie der Entwicklung der untersuchungsleitenden Fragestellungen. Der konzeptionelle Rahmen bildet den Teil B der Arbeit. Hier werden die neuen Wege der Regionalpolitik und -planung in Deutschland geschildert, welche durch die Hinwendung zu umsetzungs- und projektorientierten Instrumenten charakterisiert sind. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen folgt die empirische Analyse des Teiles C, der das methodische Vorgehen aufzeigt und die Ausgangssituation in Wales hinsichtlich politischer, wirtschaftlicher und planerischer Dimensionen untersucht, Entwicklung, Organisation und Strategien der Fallstudie analysiert. In Teil D werden die möglichen Lerneffekte für das deutsche Regionalmanagement diskutiert. goj/difu

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117, XX S.

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Arbeitsmaterialien zur Raumordnung und Raumplanung; 201