Umgang mit innerer Verdichtung: Keine Büchse der Pandora. [DisP Service]

TH Zürich, NSL
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Bandtitel

Herausgeber

TH Zürich, NSL

Sprache (Orlis.pc)

CH

Erscheinungsort

Zürich

Sprache

ISSN

0521-3625

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 2586
BBR: Z 2513
IFL: I 4087

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Die innere Entwicklung, d. h. die Realisierung zusätzlicher Geschossflächen in bereits überbauten Siedlungsgebieten ist gegenwärtig die zentrale raumentwicklungspolitische Zielsetzung. Das Phänomen der Reurbanisierung trägt wesentlich zur inneren Verdichtung bei. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Erhöhung der baulichen Dichte auch gesellschaftspolitisches und - in architektonischer wie städtebaulicher Hinsicht - gestalterisches Konfliktpotential in sich birgt, das es zu lösen gilt. Anhand von Stuttgart, München, Hamburg und St. Gallen - allesamt prosperierende Städte mit hohem Entwicklungsdruck - wird aufgezeigt, welche Entwicklungstendenzen sich in den genannten Städten abzeichnen und wie die einzelnen Städte mit den Veränderungen in ihren Quartieren umgehen. Es zeigt sich, dass insbesondere Regulierungen für attraktive Wohnquartiere mit traditionell hohem Freiflächenanteil angestrebt werden. Der Entwicklungsdruck soll so aufgefangen werden, dass die bestehenden Wohnqualitäten gesichert und weiterentwickelt werden können. Dabei zeigt es sich, dass die grosse Herausforderung darin besteht, die bestehenden planungsrechtlichen Instrumente und die planerischen Anforderungen der Innenentwicklung in Einklang zu bringen. Der planerische und gestalterische Umgang mit innere Verdichtung bedarf gezielter Steuerungsmechanismen, des Einbezugs aller betroffenen Akteure und einer starken Position der Kommunen.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

DISP

Ausgabe

Nr. 1

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Seiten

S. 127-135

Zitierform

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