Absentismus und Präsentismus im öffentlichen Sektor. Zusammenhang und Beweggründe der Beschäftigten.
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DE
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Baden-Baden
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0344-9777
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ZLB: Kws 582 ZA 3481
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Abstract
In Organisationen des öffentlichen Sektors stellen sowohl Absentismus als auch Präsentismus seit jeher bedeutende, empirische Phänomene dar. Beide sind dabei mit Kosten und Produktivitätsverlusten auf individueller und organisationaler Ebene verbunden. Während allgemein Konsens darüber besteht, dass beide Verhalten zusammenhängen, gibt es widersprüchliche Erkenntnisse zur Art des Zusammenhangs und kaum quantitative Evidenz, welche Beweggründe die Wahl zwischen Absentismus und Präsentismus beeinflussen. Auf Basis von quantitativen Daten einer standardisierten, schriftlichen Online-Befragung unter Beschäftigten im öffentlichen Sektor wird ein Beitrag zur Schließung der genannten Forschungslücken geleistet. Die Ergebnisse zeigen einen signifikant positiven Zusammenhang zwischen Absentismus und Präsentismus, so dass weitere empirische Evidenz für einen verstärkenden Zusammenhang im Vergleich zu einem subsituierenden Effekt vorliegt. Die Ergebnisse stellen dar, dass mangelnde Ersetzbarkeit (z.B. unzulängliche Vertretungsregelungen) und eine hohe Arbeitsmoral mit reduziertem Absentismus und erhöhtem Präsentismus zusammenhängen, während eine Angst vor negativen, persönlichen Konsequenzen sowohl mit hohem Absentismus als auch hohem Präsentismus einhergeht. Eine wahrgenommene Präsentismuskultur korreliert mit hohem Präsentismus. Aus den Ergebnissen werden Implikationen für das Management im öffentlichen Sektor sowie die Public Management-Forschung abgeleitet.
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Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen : ZögU
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Nr. 1/2
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S. 138-154