Grenzenloses Wachstum? Das rheinische Wirtschaftsbürgertum und seine Industrialisierungsdebatte 1814-1857.

Vandenhoeck und Ruprecht
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Vandenhoeck und Ruprecht

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Göttingen

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ZLB: 92/3863

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DI
S

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Abstract

Seit dem Zusammenbruch des Systems napoleonischer Herrschaft im kontinentalen Europa gab es im rheinischen Wirtschaftsbürgertum eine lebhafte Debatte um die zukünftige gewerblich-industrielle Entwicklung und ihre möglichen gesellschaftlichen Folgewirkungen, die bis in die 1850er Jahre hinein andauerte. Zu Foren dieser Debatte wurden nach 1814 zunächst regionale Zeitschriften, wirtschaftsbürgerliche Wochenblätter und die liberalen rheinischen Tageszeitungen. Seit Beginn der 1830er Jahre kamen auch die Parlamente dazu, in denen rheinische Wirtschaftsbürger als Abgeordnete vertreten waren. Ziel der Studie ist es, die "rheinische Debatte" anhand gedruckter Quellen zu rekonstruieren. Darüber hinaus arbeitet die Studie durch die Analyse der Industrialisierungsdebatte die ideengeschichtliche Dimension, d.h. die ideelle Seite des zu dieser Zeit stattfindenden Klassenbildungsprozesses heraus. Durch die Untersuchung der intensiven Diskussionen über wirtschaftspolitische Wunschvorstellungen und Leitbilder werden vom Autor die Selbstreflexion des Wirtschaftsbürgertums und seine intellektuellen Möglichkeiten zur Verarbeitung des Industrialisierungsprozesses dargestellt. Im Anhang finden sich u.a. Biographien führender Persönlichkeiten des Wirtschaftslebens. sosa/difu

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443 S.

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Bürgertum. Beiträge zur europäischen Gesellschaftsgeschichte; 3