Jüdisches Leben in einer nordwestdeutschen Stadt - Nienburg.
Vandenhoeck und Ruprecht
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Vandenhoeck und Ruprecht
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DE
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Göttingen
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ZLB: 92/2936
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DI
S
S
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Abstract
In jüngster Zeit sind in zunehmendem Maße Bemühungen unternommen worden, die Entwicklung jüdischer Gemeinwesen zu beschreiben. Dabei konzentrierte sich das Interesse vornehmlich auf größere und mittlere Städte. Ziel der Studie ist es hingegen, die Entwicklung der Judenschaft in der Landstadt Nienburg vom 17. Jahrhundert bis zur Machtergreifung Hitlers 1933 darzustellen und zu analysieren. Da die meisten Juden über den größten Teil des Untersuchungszeitraums im kleinstädtischen Siedlungsbereich lebten, ist dieser also von besonderer Bedeutung, denn er vermag es, Einblicke in das Alltagsleben der Mehrheit der Juden zu geben. Die Orientierung der Untersuchung an den konkreten Verhältnissen der Stadt Nienburg wird dabei in Verbindung zur allgemeinen Geschichte der Juden in deutschen Ländern gesetzt. Überprüft wird hierbei, ob und in welchem Maße bisher gängige Vorstellungen vom Verlauf der deutsch-jüdischen Geschichte und von dem Verhältnis zwischen den gesellschaftlichen Gruppen Bestätigung finden oder korrigiert werden müssen. Ein Ausblick auf die Zeit bis 1945 beschließt die Arbeit. sosa/ difu
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406 S.
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Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte; 99