Die Entwicklung des Verwaltungssystems in Tanzania.

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SEBI: 71/1477

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Abstract

Die Verwaltungsreform in Tanzania nach der Unabhängigkeitserklärung von 1961 umfaßte die Modernisierung der lokalen Verwaltungsbehörden, die Politisierung des Beamtenapparates und ein neuartiges System der lokalen Wirtschaftsplanung. Probleme ergaben und ergeben sich bei der Kompetenzverteilung zwischen Distrikt- und Regionalverwaltung und zentral,r Verwaltung. Die Prinzipien der Zentralisierung bzw. Dezentralisierung sind noch nicht geklärt. Den Distriktsräten fehlen die für Entscheidungskompetenz und lokale Autonomie notwendigen Sachkenntnisse; das dadurch bedingte Eingreifen der Zentralverwaltung aber hat zur Folge, daß die Heranbildung einer entscheidungsfähigen Lokalverwaltung weiter verzögert wird. Diese negative Zwischenbilanz wird in Beziehung gesetzt zu den allgemeinen Problemen der Wirtschaftsplanung in dem Entwicklungsland, der Integration der Bevölkerung in den Planungsprozeß, der Durchdringung der Beamtenschaft mit Parteikadern und den daraus resultierenden Konflikten und aktuellen Lösungsversuchen.

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Verwaltungsreform, Unitarismus, Staatsaufbau, Planungskompetenz

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Kiel, (1970) 152 S., Lit.; Zus.

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Verwaltungsreform, Unitarismus, Staatsaufbau, Planungskompetenz

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