Regionalmanagement in Sachsen-Anhalt. Theoretische Grundlagen und praktische Ausgestaltung im Vergleich dreier Regionen.

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Berlin

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ZLB: 4-2003/2709

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DI

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Abstract

Veränderte Rahmenbedingungen, wie z.B. die Finanzengpässe öffentlicher Haushalte und der zunehmende Standortwettbewerb, führen seit ungefähr zwei Jahrzehnten in unterschiedlichsten Bereichen zu einem Bedeutungsgewinn der regionalen Ebene. In der Raumplanung steht dieser Prozess im Zusammenhang mit einem Wandel des traditionellen Planungsverständnisses. Vor diesem Hintergrund wird in der planerischen Fachdebatte das Konzept des Regionalmanagements als neues diskursives Instrument diskutiert, das die traditionelle Regionalplanung mittels eines ganzheitlichen querschnittsorientierten Ansatzes ergänzen soll. In der Praxis findet das Regionalmanagement in Sachsen seit dem Jahr 2000 Anwendung, da es hier als Förderinstrument in die Gemeinschaftsaufgabe eingeführt wurde. In Sachsen-Anhalt steht das Regionalmanagement in engem Zusammenhang mit der seit 1995 verfolgten regionalisierten Strukturpolitik. Ziel ist, das Konzept des Regionalmanagements in seiner theoretischen und praktischen Ausgestaltung vor dem Hintergrund spezifischer Fragestellungen zu erforschen. Konkret heißt das, dass unterschiedliche Definitionsansätze aus der Fachdebatte und die charakterisierenden Elemente des Regionalmanagementkonzeptes herausgearbeitet werden. Im Rahmen dreier Fallstudien wird untersucht, in welchen verschiedenen Formen das theoretische Konzept in die Praxis integriert wird. sg/difu

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XVII, 125 S.

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