Demografischer Wandel in Japan und Deutschland. Bevölkerungspolitischer Paradigmenwechsel in der Familienpolitik.

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München

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ZLB: Kws 3/42

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DI

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Abstract

Dauerhaft niedrige Fertilität und steigende Lebenserwartung haben in Japan und Deutschland eine beispiellose Bevölkerungsalterung eingeleitet, die mit Blick auf die künftige wirtschaftliche und soziale Wohlstandssicherung in beiden Ländern große Besorgnis hervorruft. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung avancierte die Frage nach demografiepolitischen Gegenmaßnahmen in den letzten Jahren zu einem der bestimmenden Themen der politischen und öffentlichen Debatten. Der immer häufiger zu vernehmende Ruf nach einer pronatalistisch-bevölkerungspolitischen Neuausrichtung der Familienpolitik kollidiert indes mit dem seit Ende des Zweiten Weltkriegs sowohl in Japan als auch in Deutschland fest in der politischen Kultur verankerten Dogma des bewussten Verzichts auf jegliche aktive Beeinflussung des reproduktiven Verhaltens der Bürger von staatlicher Seite. Ausgehend von einer detaillierten Darstellung der demografischen, historischen und kulturell-normativen Ausgangsbedingungen analysiert Holger Rockmann in vergleichender Form die jüngeren Entwicklungen der japanischen und der deutschen Familienpolitik und beantwortet die Frage, ob innerhalb dieses Handlungsfeldes ein mit bevölkerungspolitischen Zielsetzungen begründeter Paradigmenwechsel erkennbar ist.

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346 S.

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Monographien aus dem Deutschen Institut für Japanstudien; 49