Stadtplanungssystem und Städtebaurecht in der Autonomen Region Kurdistan/Irak. Analyse und Empfehlungen für Reformen am Beispiel der Stadt Erbil. Bd. 1: Texte, Tabellen, Pläne und Abbildungen. Bd. 2: Anlagen: Relevante Gesetze, Verordnungen und Vorschriften bezüglich der Stadtbauentwicklung in der Autonomen Region Kurdistan/Irak.
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Datum
2019
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DE
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Berlin
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ZLB: Kws 104/379-1.2
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DI
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Zusammenfassung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Wege einer erfolgreichen und modernen Weiterentwicklung kurdischer Städte nach internationalen Standards aufzuzeigen. Grundlage hierfür sind eine umfassende städtebauliche Analyse der Gegebenheiten sowie eine empirische Untersuchung in der Hauptstadt Erbil, aus denen abschließend Empfehlungen für die Städte der autonomen Region Kurdistan abgeleitet werden. Es werden nicht nur "westliche" fachliche Standards berücksichtigt, sondern auch die regionalen kulturellen Umstände. Zur Darlegung der Ansatzpunkte für Entwicklungsszenarien werden zunnächst die ökonomischen, baulicharchitektonischen und soziokulturellen Bedingungen in Kurdistan im Allgemeinen und in Erbil im Speziellen beleuchtet. Es wird das geltende Bau- und Planungsrecht analysiert, um zu entsprechenden Vorschlägen zur Verbesserung des Städtebaus in Erbil zu gelangen. Im Einzelnen geht die Untersuchung der Frage nach, aus welchen Quellen das Bau- und Planungsrecht in der Autonomen Region Kurdistan entstanden ist und wie es im Vergleich zum deutschen Baurecht strukturiert ist. Ferner wird geprüft, inwieweit das planungsrechtliche Instrumentarium in diesem Rechtskontext auf lokaler Ebene zweckmäßig erscheint. Nachteile aller Art im gültigen Städtebaurecht wie auch in der Rechtswirklichkeit werden herausgearbeitet und auf Verbesserungsmöglichkeiten hin untersucht. Eine kritische Analyse erfährt auch die institutionelle Struktur der räumlichen Planung von der staatlichen Raumordnung bis hin örtlichen Bauleitplanung - ebenso die Aufgabenverteilung zwischen den zuständigen Stellen für Stadtplanung und den kommunalen Selbstverwaltungskörperschaften. Auch die einschlägigen Verfahrensvorschriften werden auf Schwachstellen hin untersucht. Auf der Basis von zwei Fallstudien in der Stadt Erbil werden aktuelle Probleme bzw. Problemkomplexe im gegenwärtigen Planungssystem auf praktischer Ebene betrachtet. Es werden Schlussfolgerungen gezogen, in welche Richtung sich Planungs- und Umsetzungsprozesse auf lokaler Ebene in der Autonomen Region Kurdistan bewegen sollten, damit sich eine Verbesserung einstellt. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt auf, dass der Komplex "Stadtplanungssystem und Städtebaurecht" in Erbil sowohl einer grundlegenden Überarbeitung als auch einer praktischen Umgestaltung bedarf.
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Schlagwörter
Zeitschrift
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Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
302, 356 S.
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Deskriptor(en)
Stadtentwicklungsplanung , Städtebau , Nachhaltige Stadtentwicklung , Rechtsgrundlage , Planungssystem , Städtebaurecht , Bebauungsplanung , Bauleitplanung , Bodenrecht , Enteignung , Technische Infrastruktur , Bauvorhaben , Baugenehmigung , Fallstudie , Wohnsiedlung , Bevölkerungsentwicklung , Wohnungsbedarf , Flächennutzungsplanung , Bodenpolitik , Rechtsentwicklung , Reformvorschlag , Zuständigkeit