Zwischen Stadt und Land. Verstädterung der Dörfer - der Einfluß der Suburbanisierung auf stadtnahe ländliche Gemeinden, "Zwischenstadt" und "Zwischenland" - nur andere Begriffe für die Suburbanisierung oder doch eine neue Entwicklung?

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München

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ZLB: 2010/2678

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Mit zunehmender Suburbanisierung entstand ein Siedlungstyp bei dem der Begriff des "Vorortes" nicht mehr zutrifft. Dieser Typ Stadt zwischen "verlandschafteter Stadt" und "verstädterter Landschaft" widmet sich der Thomas Sieverts in seinem Buch "Zwischenstadt: zwischen Ort und Welt, Raum und Zeit, Stadt und Land" (2001). Er nennt diesen "Stadttyp" Zwischenstadt, eine Stadt die zwischen "den alten historischen Stadtkernen und der offenen Landschaft, zwischen den kleinen örtlichen Wirtschaftskreisläufen und der Abhängigkeit vom Welthandel" liegt. Nach einer Studie des Lagenburger Kollegs lebt in Deutschland derzeit die Mehrheit der Bevölkerung in dieser "Zwischenstadt". Die Zwischenstadt lässt sich weder als Stadt noch als Land im ursprünglichen Sinne verstehen, obwohl sie Eigenschaften von beiden besitzt. Dieser Typ zeichnet sich zum einen durch seine neuartigen baulich-räumlichen Strukturen und zum anderen durch seine veränderten Sozial-, Nutzungs- und Wirtschaftsstrukturen aus. Die Arbeit befasst sich mit der Frage ob die Begriffe der Zwischenstadt und des Zwischenlandes nur andere Begriffe für die Suburbanisierung sind, oder ob es sich doch um eine neue Entwicklung handelt.

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11 S.

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