Landschaftswahrnehmung und Landschaftserfahrung.

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Münster

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BBR: A 13 089

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Abstract

Mit den vorliegenden Texten zur Landschaftswahrnehmung und Landschaftserfahrung sollen gesellschaftliche und individuelle Voraussetzungen, die für eine Verwandlung der Natur in Landschaft erforderlich sind, aufgezeigt werden. Nach Ansicht der Verf. ist die sozialwissenschaftliche Kategorie der Landschaft bisher noch sehr vernachlässigt. Mit dieser Veröffentlichung sollen durch die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Texten Wege aufgezeigt werden, die die historische Sichtweise von Landschaft durchbrechen und zu anderen, neuen Sichtweisen führen. So diskutieren die Verf. in diesem Zusammenhang u.a. die Frage, wie sich die Landschaft aus der Natur herausbildet und unter welchen gesellschaftlichen und individuellen Bedingungen das Landschaftserlebnis gelingen kann. Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen ist die Auffassung, daß das gegenwärtige Wissen über die natürlichen Landschaftsfaktoren und deren Zusammenwirken noch völlig unzureichend ist. Ihrer Ansicht nach reicht es noch lange nicht aus, um die langfristigen Folgen menschlichen Handelns beurteilen zu können. In mehreren Beiträgen von Philosophen und Sozialwissenschaftlern werden aus unterschiedlichen wissenschaftstheoretischen Ansätzen und gesellschaftspolitischen Positionen die Bedingungen diskutiert, die Landschaftserlebnisse fördern bzw. behindern können. Ausgewählte Bilder der Landschaftsmalerei unterstreichen diese Diskussion. - AM.

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267 S.

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Arbeiten zur sozialwissenschaftlich orientierten Freiraumplanung; 10