Die Abgeordneten der hessischen Kreistage. Ein Beitrag zur gegenwärtigen Lage und Problematik der kommunalen Selbstverwaltung in den Landkreisen.
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1962
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Zusammenfassung
Eine Gefährdung der kommunalen Selbstverwaltung sieht die Arbeit weniger im Mangel an Finanzmitteln und Kompetenzen begründet als vielmehr darin, daß nicht genügend qualifizierte Kandidaten für die ehrenamtliche Vertretung in Gemeinden, Gemeindeverbänden und Kreistagen gefunden werden könnten.Um Näheres über die soziale Zusammensetzung, das politische Selbstverständnis und die aktuellen Probleme von Kreistagsabgeordneten zu erfahren, wurde 1957 eine repräsentative schriftliche Befragung von 563 Kreistagsabgeordneten aus 38 hessischen Landkreisen durchgeführt, die 1956 für ihr Amt gewählt worden waren.Neben demographischen und sozialstrukturellen Fragen wurden dabei Fragen zum politischen Werdegang, zur Mitgliedschaft in Vereinen und Verbänden, zum Wahlkampf, zur persönlichen Einstellung gegenüber dem gewonnenen Mandat, zum Kontakt mit dem Wähler, bezüglich der Bereitschaft zur Wiederwahl und zu aktuellen Problemen der Kreistagstätigkeit gestellt.Mit Hilfe dieser empirischen Untersuchung kann u. a. festgestellt werden, daß die politische Wirklichkeit mit dem verbreiteten Leitbild des Kreisabgeordneten wenig gemein hat, daß eine Tendenz zur Entpolitisierung des Kreistags existiert und die Abgeordneten oftmals von den politischen Parteien überfordert werden. bg/difu
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Frankfurt/Main: (1962), VIII, 116 S., Tab.; Lit.
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Serie/Report Nr.
Schriftenreihe des Freiherr-vom-Stein-Institutes; 3