Überlegungen zur Rechtsgestaltung hinsichtlich der Schweigepflicht der Aufsichtsratsmitglieder öffentlicher GmbHs.

Heymann
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Heymann

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Köln

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0012-1363

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ZLB: R 620 ZB 7120
BBR: Z 121

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KO

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Abstract

Bei öffentlichen Unternehmen, die in der Rechtsform einer GmbH gegründet und deren Aufsichtsratsmitglieder von einer Gebietskörperschaft entsandt werden, ist aufgrund der gesetzlichen Konstruktion des § 394 AktG zu prüfen, ob die Umstände des jeweiligen Unternehmens eine Reduktion der Schweigepflicht der Aufsichtsratsmitglieder im Rahmen des durch § 52 Abs. 1 GmbHG geschaffenen Gestaltungsspielraums über die Regelung des § 394 AktG hinaus - im Interesse einer effektiven Kontrolle durch das Parlament - erlauben, denn die Schweigepflicht der Aufsichtsratsmitglieder schränkt das verfassungsmäßige Recht des einzelnen Abgeordneten, Fragen an die Regierung zu richten, ein.

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Deutsches Verwaltungsblatt

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Nr. 23

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S. 1500-1502

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