Modernisierung des Staates?

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Baden-Baden

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ZLB: 98/1258

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KO

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Abstract

Die Beiträgen unternehmen aus unterschiedlicher disziplinäre Sicht eine kritische Bestandsaufnahme der Reform der öffentlichen Verwaltung. Sie machen deutlich, daß eine adäquate Diagnose der aktuellen Probleme in Staat und Verwaltung, wie ihre erfolgreiche Therapie, nur unter Berücksichtigung gesellschafts- und staatstheoretischer Bezüge gelingen kann. Die Autoren stellen erhebliche Defizite in der aktuellen Verwaltungsreformdiskussion fest. Die Mängel in der öffentlichen Verwaltung lassen sich nicht allein mit betriebswirtschaftlichen Konzepten beheben, die Dichotomie von Markt und Staat muß in Richtung komplexerer Steuerungsmodelle gedacht werden. Diese Steuerungsregime verursachen jedoch aufgrund hoher Kooperationsanforderungen vielfältige Integrations- und Implementationsprobleme. Auch stellt sich mit dem Wandel moderner Staatlichkeit das Problem der legitimatorischen Grundlagen staatlichen Handelns auf neue Weise. Die in den Beiträgen konstatierte Krise und Erosion moderner Staatlichkeit und angesichts der Bemühungen um eine Modernisierung des Staates stellen der politikwissenschaftlichen Staatslehre die Frage, wie die Handlungsfähigkeit des Staates, die demokratische Legitimation staatlichen Handelns und die besondere Qualität der Staatlichkeit, nämlich die kollektiv-verbindliche Entscheidungsfindung, sichergestellt werden kann. goj/difu

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221 S.

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Staatslehre und politische Verwaltung; 1