Sanierung im Verzug. Asbest-Entsorgung in Hockenheim mit vielen Fragezeichen.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
In einer stillgelegten Asbest-Verwertungsanlage in Hockenheim südlich von Mannheim lagern rund 24.500 Tonnen Asbest in Form von angelieferten, teilweise kleingehäckselten Platten in aufgerissenen Säcken, in Form von Asbeststäuben in einer Halle und in Form einer Halde mit unzureichend getempertem Material. Zu allem Überfluss wurden nicht nur in der Abgasrückführung des Asbestofens hohe Dioxinkonzentration von 195.062 Nanogramm Toxizitätsäquivalente gefunden, auch die 20 Tonnen Asbest-Stäube in der Halle sind bis zu 10.000 Nanogramm dioxinbehaftet und verlangen eine besondere Entsorgung. Nach Protesten aus der Bevölkerung versprach das Land Baden-Württemberg die Kostenübernahme der Sanierung, denn weder beim Anlagenbetreiber noch bei den 285 einzelnen Asbestanlieferern war etwas zu holen. Inzwischen wurde die Sanierung ausgeschrieben, der Auftrag erteilt und seit November 2008 laufen die Sanierungsarbeiten. Doch die Probleme reißen nicht ab, denn das beauftragte Sanierungsunternehmen scheint überfordert und der Terminplan ist hinfällig. In dem Beitrag werden die bisher erfolgten Sanierungsmaßnahmen beschrieben und es wird im Fazit festgehalten, dass bei der Sanierung der Asbest-Altlast nur Minimalstandards beim Umwelt- und Arbeitschutz eingehalten werden und sich massiv über die Ausschreibungsbestimmungen hinweggesetzt wird. Mehrere Unternehmen, die am Vergabewettbewerb teilgenommen hatten, reichten eine Vergaberüge ein, da bei der Ausschreibung definierte Qualitätskriterien keine Berücksichtigung gefunden hätten und offensichtlich nur der Angebotspreis bewertet worden sei.
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Entsorga-Magazin
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Nr. 3
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S. 38-40