Deutsche Schulpolitik nach dem PISA-Schock. Wie die Bundesländer auf die Legitimationskrise des Schulsystems reagieren.
Kovac
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Kovac
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DE
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Hamburg
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1611-9975
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ZLB: Kws 575/30
DST: J 20/378
DST: J 20/378
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DI
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Abstract
Die Studie liefert einen fundierten Überblick die Schulsysteme der deutschen Bundesländer. Außerdem werden die Reformstrategien nach PISA 2000 detailliert analysiert und die Reformpfade erklärt. Ausgangsprämisse ist, dass sich durch die PISA-Studie 2000 und die daraus resultierende öffentliche Debatte ein Policy-Window öffnete, das Reformen der Schulsysteme der Bundesländer ermöglicht und zumindest symbolische Politik erzwingt, um dem Legitimationsverlust zu begegnen. Ziel der Studie ist es, über alle 16 Bundesländer vergleichend die Entwicklung der Schulpolitik seit der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse der 2000er PISA-Studie zu beschreiben und zu erklären. Im Mittelpunkt der Studie steht die Fragestellung "Do parties matter?". Untersucht wird ob die traditionellen Unterschiede in den Zielsetzungen der Schulpolitik der beiden Volksparteien CDU und SPD weiterhin für die Gestaltung der Schulsysteme prägend sind, ob sie durch andere, aber weiterhin differenzierbare Philosophien ersetzt wurden oder ob keine spezifischen Parteilinien in den Reformstrategien der Bundesländer (mehr) nachweisbar sind. Vor allem in politisch aufgeladenen Gestaltungsfeldern der Schulpolitik wird ein stark prägender Einfluss der Regierungsparteien nachgewiesen. Insbesondere die CDU und die SPD stellen sich mit unterschiedlichen Konzeptionen zur Schulstruktur dem politischen Wettbewerb. Unterhalb dieser Systemfragen ist durch die Vergleichsstudien ein Leistungswettbewerb entstanden. Einige neue Steuerungsinstrumente, z.B. die externe Evaluation, haben sich nach Erprobung in einigen Ländern innerhalb von fünf Jahren flächendeckend durchgesetzt. Die Analysen machen deutlich, dass die föderale Struktur in diesen Gestaltungsbereichen erhebliches Innovationspotenzial birgt.
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XXIII, 321 S.
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Schulentwicklung in Forschung und Praxis; 9