Die Grenzen der Erkenntnis im Reallabor. Kommentar zur Studie "vorsorgeorientierte Postwachstumsposition".
Oekom
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Oekom
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
München
item.page.language
item.page.issn
1430-8800
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: Kws 250,1 ZB 6809
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Der Autor zieht den Schluss: "Wenn der Erkenntnisgewinn über das bloße Ausprobieren hinausgehen soll, sind Erfahrungen im Reallabor erstens dann analytisch wertlos, wenn es nicht gelingt, das Reallabor hinreichend von der Außenwelt zu isolieren. Über das Reallabor müsste mithin eine Art Käseglocke gestülpt werden, die verhindert, dass Akteure von außerhalb ebenfalls die spezifischen Regelungen innerhalb des Reallabors nutzen können. Gleichzeitig müsste das Leben innerhalb des Reallabors aber weitgehend so ablaufen, wie es auch im "Normalbetrieb" der Lebenswirklichkeit der Fall ist. Dieser Balanceakt ist selbst im besten Falle äußerst herausfordernd. Zweitens erlauben die Erfahrungen im Reallabor keine tiefere Aussage zu allen Eingriffen oder Veränderungen, die in der Lebenswirklichkeit ortsübergreifend angelegt sind, etwa zur Einrichtung überregionaler Netzwerke. Schließlich sind Reallabore nicht dazu geeignet, die Wirksamkeit von umfassenden, systemischen Regulierungselementen oder deren Reform zu beurteilen. Derartige Maßnahmen greifen in ein arbeitsteiliges, meist Regionen überspannendes wirtschaftliches Geschehen ein und lassen sich schon aufgrund dieser übergreifenden Natur nicht lokal erproben. Denn marktwirtschaftlich verfasste Volkswirtschaften zeichnen sich durch ein hohes Maß an Arbeitsteilung aus, die über Märkte moderiert wird und so die Handlungen von Akteuren verknüpft, die sich physisch nie begegnen müssen."
Description
Keywords
Journal
Ökologisches Wirtschaften
item.page.issue
Nr. 1
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S. 21-22