Klimaschutzpolitik - das Ende der Komfortzone. Neue wirtschaftliche und internationale Perspektiven zur Klimadebatte.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 262/617

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Abstract

Das Klimaproblem wird zu einem Existenzproblem, das für politische Unruhe weltweit sorgt. Bis 2019 durchgeführte Reformen in Europa, Japan, Korea, China und den USA sind unzureichend – Deutschland verfehlt seine offiziellen Klimaziele in 2020 klar. Bei fehlenden Reformmaßnahmen könnte das Welteinkommen im 21. Jahrhundert um 10%-15% zurückgehen und Tausende Hitze- und Unwetter-Tote seien zu befürchten. Das Problem, dass ein solides stabiles Klima ein weltweites Kollektivgut ist, bedeutet, dass man eine starke internationale Politikkooperation braucht – aber wie erreichen? Von der ist man weit entfernt und die populistischen Wahlergebnisse in den USA und in anderen Ländern deuten darauf hin, dass Teile der Mächtigen von Klimawandel nichts hören wollen; und sich nicht mit klimafreundlicher Wirtschaftspolitik engagieren. Bei den Europa-Wahlen hat immerhin das Thema Klimawandel eine wichtige Rolle gespielt und die „Fridays-for-Future“ Bewegung sorgt für neuen Reformdruck in der Klimapolitik in Europa und anderen Weltregionen; ähnlich wirkt die Rezo-Kritik auf YouTube. Das SVR-Sondergutachten zur Klimapolitik erweist sich als ergänzungsbedürftig im Bereich internationale Klimapolitik und auch die Frage nach der Rolle des Kapitalmarktes für Nachhaltigkeit ist wichtig: Mit dem EIIW-vita-Nachhaltigkeitsindikator wird hier ein für Wirtschaftspolitik und Investoren nützlicher innovativer Bezugspunkt vorgestellt, der hilft klimafreundliche Reformen weltweit voranzubringen. Das Klimaproblem führt zu verstärkter Ungleichheit in Europa, USA, Asien, so dass Flankierungspolitik, inklusive Sonderfonds, gefordert ist. Wer Klimapolitik als Verunsicherungsansatz – aus Mangel an Wissen – betreibt, fördert gefährlichen Populismus, der rechtzeitigen Klimaschutz verhindern wird. Die Integration der CO2-Zertifikate-Märkte in der EU, Nordamerika, China/Japan/Korea ist dringlich. Das Klimaschutzproblem kann zum Ausgangspunkt für ein G20-Parlament werden. Jeder einzelne kann sich zugunsten von Klimastabilität - sogar kostenfrei – beim Umzug vom Emissions-Zeitalter auf einen CO2-neutralen Planeten einbringen.

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XXXII, 385

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