Migration und kulturelle Differenz. Studie.

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DE

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Berlin

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ZLB: 2003/1644

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Abstract

Nachdem Integration ausländischer Mitbürger lange Jahre erfolgreich lief, mehren sich Stimmen, die von einer gescheiterten Integration sprechen. Als Anzeichen werden unzureichende Deutschkenntnisse selbst noch in der dritten Generation angeführt, wie auch eine vermeintliche soziale Isolierung der Zuwanderer. Migrantinnen, die Kopftücher tragen, Zuwanderer, die an ihren Traditionen und an ihrer Herkunftssprache als Familiensprache erst einmal festhalten, gelten in der öffentlichen Wahrnehmung als integrationsunwillig, selbst wenn sie wirtschaftlich erfolgreich sind. Hinzu kommt eine weit überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit unter den Migranten. Integration wird nur dann stattfinden, wenn es mehr Andockstellen für Zuwanderer in diesen Systemen gibt. Zuwanderer scheitern nicht aufgrund ihrer ethnisch-kulturellen Herkunft, sondern aufgrund ihrer sozialen Zugehörigkeit. Das Miteinander, der gegenseitige Respekt müssen immer wieder bewusst werden. Offenheit im Umgang miteinander ist dafür wichtig, das ständige Hinterfragen beliebter Klischees und Pauschalurteile. Die Arbeit gibt Beispiele und erläutert Muster, wie selbst gewählte oder zugewiesene Identitäten ein Eigenleben entwickeln, zu Konflikten führen. sg/difu

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80 S.

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