Die Entwicklung der Wohngebiete der Stadt Ankara seit 1923.Unter besonderer Berücksichtigung des Gecekondu-Phänomens.
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1975
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SEBI: 78/3797
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In weniger als 50 Jahren wuchs die Stadt Ankara von nicht einmal 50.000 Einwohnern im Jahre 1923 zu einer Millionenstadt heran. Durch die erheblichen Wanderungsgewinne ist die Wohnungsnot zu einem permanenten Problem geworden, an dem mehrere Generalbebauungspläne gescheitert sind, weil sie das rasche Bevölkerungswachstum nicht mit einer entsprechenden Wohnungsplanung auffangen konnten.Anliegen dieser Arbeit ist es, die zeitlich-räumliche Entwicklung der Wohngebiete der türkischen Hauptstadt zu zeigen unter besonderer Berücksichtigung der für Ankara charakteristischen Entwicklung von Gecekondu-Siedlungen, weil diese unkontrolliert sich ausdehnenden, ungeplanten Wohngebiete für die Entwicklung der Stadt insofern von wesentlicher Bedeutung sind, als ihre Entwicklung parallel und äquivalent zur Entwicklung der geplanten Wohngebiete erfolgte und in dieser Intensität im türkischen Raum einmalig ist. Zugleich wird das Gecekondu-Wesen gegenüber dem Slum-Wesen, von dem es sich durch eine konträre Genese unterscheidet, abgegrenzt und als eine fast ausschließlich in der Türkei verbreitete städtische Siedlungsform erläutert. Ausgehend von einer sozialgeographischen Untersuchung einer der Gecekondu-Siedlungen, wo die Häuser ohne Baugenehmigung "über Nacht'' gebaut werden, wird versucht - durch Vergleiche mit den Erkenntnissen von anderen Arbeiten zu diesem Thema - die für das Gecekondu-Wesen insgesamt typischen Merkmale herauszuarbeiten. bg/difu
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Saarbrücken: (1975), XX, 289 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.