Verfahren der GIS-Modellierung von Erreichbarkeiten für Schlaganfallversorgungszentren.
Springer
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Springer
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DE
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Heidelberg
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0034-0111
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ZLB: Kws 150 ZB 6820
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Abstract
Die Arbeit beschreibt die methodische Grundlage für ein Kooperationsprojekt zwischen der Professur für Sozialgeographie und dem Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Universität Würzburg, in welchem ausführlich der Frage nach der Versorgungssicherheit von Schlaganfallpatienten nachgegangen wird. Der methodisch orientierte Beitrag stellt ein Verfahren zur Modellierung von Versorgungsbereichen und Erreichbarkeiten von sogenannten Schlaganfallversorgungszentren (Stroke Units) in Deutschland mithilfe von Geographischen Informationssystemen (GIS) vor. Auf der Grundlage von OpenStreetMap-Vektordaten werden routingbasierte Einzugsgebiete der Schlaganfallversorgungszentren ermittelt und mit vektorbasierten Daten zur Demographie auf räumlich disaggregierter Ebene verschnitten. Eine Modellierung zeitlicher Erreichbarkeiten mit Rettungsfahrzeugen resultiert in Isochronen-Kartendarstellungen, welche in der Verschneidung mit hoch aufgelösten demographischen Sachdaten verschiedene Analysemöglichkeiten bieten. Diese werden an einem Fallbeispiel aus Unterfranken aufgezeigt, welches die Potenziale des Verfahrens für die raumbezogene Planung von Schlaganfallversorgungszentren skizzieren soll. Eine Anwendung des Verfahrens auf andere medizinische Einrichtungen oder die Verschneidung mit weiteren themenbezogenen Sachdaten ist möglich.
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr. 5
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S. 437-450