Der Beitrag nachhaltiger Raumentwicklung zur großen Transformation. Impulse für neue Strategien.

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Abstract

Vor dem Hintergrund des Gutachtens "Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für die Große Transformation" (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen 2011) stellen die Autorinnen und der Autor die Frage nach dem Beitrag der Raumentwicklung und -planung zur großen Transformation mit dem Ziel einer nachhaltigen Raumentwicklung. Sie identifizieren sowohl Forschungs- als auch Handlungsbedarfe, indem sie Modelle, Strategien und Instrumente räumlicher Planung kritisch auf ihre Transformationspotenziale hin prüfen. Sichtbar wird so ein eklatanter Kommunikations- und Kooperationsbedarf. Dieser besteht zwischen den räumlichen Ebenen sowie zwischen räumlicher Planung bzw. Raumentwicklung und Politik, aber auch zwischen dem gestaltenden Staat und der Bürgerschaft bzw. Zivilgesellschaft und der Wirtschaft. Die aktuellen sozial-ökologischen Krisensituationen und die damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen zwingen in steigendem Maße dazu, neue Bewertungen im Sinne einer nachhaltigen Raumentwicklung vorzunehmen und einen Perspektivwechsel in Raum- und Planungswissenschaften sowie in der Planungspraxis einzuleiten.

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Positionspapier aus der ARL; 121