Tübingen macht blau - Erfolgsstrategien für eine gesamtstädtische Klimakampagne.

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

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Bonn

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0303-2493

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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Tübingen will den CO2-Ausstoß bis 2020 auf drei Tonnen pro Kopf und Jahr senken. Von Anbeginn war klar, dass dieses Ziel nur durch eine Bürgerbewegung für den Klimaschutz erreichbar sein kann. Dazu zählen drei Elemente: 1. Die Stadt setzt selbst um, was sie von Dritten erhofft: So saniert sie ihre Liegenschaften oder stellt auf Energiesparlampen um. Die Stadtwerke errichten neue Wasserkraft- und Blockheizkraftwerke, bieten Hocheffizienz-Pumpen im Contracting an und beteiligen sich an einem Offshore-Windpark. 2. Mit der Kampagne "Tübingen macht blau", die motivieren und aufklären soll, werden die Klimaschutz-Bausteine unter die Bevölkerung gebracht. Blau steht z.B. für blau-schimmernde PV-Anlagen und blau erscheinen gut isolierte Gebäude in einer Thermografie. 3. Um "Tübingen macht blau" voranzubringen, geht die Stadt Bündnisse mit lokalen Netzwerken ein. 4. Soweit möglich erhebt die Verwaltung Indikatoren für den Klimaschutz und macht sie regelmäßig publik.

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Nr. 12

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S. 919-927

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