Auf Schatzsuche. Schlackenaufbereitung - ein wichtiges Element im Rohstoff-Kreislauf.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Die Diskussion um die Wertstoffrückgewinung aus dem Siedlungsabfall hält unvermindert an. Die Entscheidung, wann und wie die Wertstofftonne eingeführt wird, ist noch völlig offen. So gerät vieles an Wertstoffen in den Hausmüll und von dort in die Müllverbrennung. Biomasse und Kunststoffe werden nach der Verbrennung in einer Abfallverbrennungsanlage in der Regel energetisch genutzt. Metalle finden sich in der Schlacke von Müllverbrennungsanlagen (MVA) und können ohne Qualitätseinbuße wieder in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden. Die Technik hierfür ist zwar weit fortgeschritten, aber auch die Metallrückgewinnung muss sich an den Rohstoff-Weltmarktpreisen orientieren. Es kommt also darauf an, möglichst viel an Metall in größter Reinheit aus der Schlacke zu extrahieren. In diesem Zusammenhang wird in dem Beitrag eine Schlacken-Aufbereitungsanlage der Deponie Häuli Lufingen Zürich (DHZ) vorgestellt, die in drei Stufen Eisen- und Nichteisenmetalle in einem besonders hohen Abscheidegrad gewinnt. Die Deponie stammt aus dem Jahr 2012 und nimmt überwiegend Reststoffe aus der Schlackebehandlung auf. Seit 2013 läuft auf dem Gelände der Deponie der Betrieb einer so genannten Supersort-Anlage. Die Sortieranlage ist eine Neuentwicklung eines Systems zur trocken-mechanischen Gewinnung von Metallen aus angelieferter MVA-Schlacke. Ohne Chemie oder Einsatz von Wasser wird mit rein physikalischen Kräften die Schlacke einem mechanischen Scherprozess unterzogen, so dass störende Anhaftungen aus dem Metallgemisch entfernt werden.
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Entsorga
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Nr. 4/5
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S. 12-16