Relevanz, Wandel und Anforderungen wissenschaftlicher Politikberatung in der Raumplanung.

Routledge
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Routledge

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GB

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Abingdon

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0251-3625

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ZLB: Kws 155 ZB 6792

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Abstract

Raumplanung ist ohne Zweifel eine wissensintensive Aufgabe. Der Wissensbedarf für Prognosen, räumliche Szenarien oder Genehmigungsverfahren kann aus der Sicht der Verwaltung in der Regel nicht intern gedeckt werden. Vielmehr wird auf vielfältige Weisen auf externe Wissensquellen wie z. B. Universitäten oder private Agenturen zurückgriffen. Raumplanung ist zu weiten Teilen eine entscheidungsvorbereitende Tätigkeit. Adressat dieser Entscheidungsvorbereitung ist die Politik. Dies rückt die Raumplanung nahe an die wissenschaftliche Politikberatung heran. Der Wandel der wissenschaftlichen Politikberatung, der sich mit Schlagworten wie Demokratisierung versus Privatisierung der Expertise, Verwissenschaftlichung der Politik oder Politisierung der Wissenschaft, Krise der Expertise, vor allem aber als Pluralisierung der Wissensformen und Praktiken der Wissensgenerierung beschreiben lässt, ist bislang wenig systematisch in der Planungsdiskussion aufgenommen worden. Der Autor setzt sich in diesem Beitrag mit der sozialwissenschaftlichen Diskussion zur wissenschaftlichen Politikberatung auseinander und zieht Schlussfolgerungen für die Raumplanung.

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Nr. 4

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S. 21-32

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