Deutsche Regelsysteme. Vernetzungen und Integrationsdefizite bei der Erstellung des öffentlichen Gutes Zivil- und Katastrophenschutz in Europa.

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Bonn

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ZLB: 97/1073

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Abstract

Mit den von Maastricht initiierten Ansätzen soll die gegenseitige Hilfeleistung bei Unglücksfällen und Katastrophen weiter ausgebaut werden. Chancen des Ende des Kalten Krieges liegen in der nun offenen Diskussion über Art und Umfang von Bedrohungen und zugehörigen Ansätzen der Schutzvorkehr. Risiken bestehen in den Destabilisierungstendenzen nicht nur in Osteuropa sondern auch im Nahen und Mittleren Osten und in weiter entfernten Teilen der Welt. Innerhalb Europas sind trotz fortschreitender Integration die nationalen Mechanismen der Gefahrenabwehr sowohl in rechtlicher, institutioneller, organisatorischer, technischer, ausstattungsmäßiger wie kommunikativer Hinsicht weitgehend inkompatibel. Gefährdungspotentiale finden in Giftmüllschiebereien, Subventions- oder Lebensmittelskandalen ihren Niederschlag. Durch gesetzliche EU-Harmonisierungen auf niedrigem Niveau können bereits verbannte Gefahrenpotentiale zurückkehren. Verbesserungsvorschläge der Studie setzen umfassend an der Information und Öffentlichkeitsarbeit, der europäischen gesetzlichen und institutionellen Zusammenarbeit oder an Fragen der Ausbildung an. eh/difu

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124 S.

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Zivilschutzforschung; 18