Die Vergleichbarkeit territorialer Einheiten in der komparativen Europaforschung.

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DE

Erscheinungsort

Leipzig

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BBR: Z 667

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Zusammenfassung

Zwei Prozesse führen zu einer wachsenden Nachfrage nach international vergleichenden Studien: die europäische Einigung und die Internationalisierung gesellschaftlicher Probleme in Europa. Die Durchführung solcher Studien wird durch den Mangel an Daten und deren Vergleichbarkeit sowie durch die schlechte Vergleichbarkeit der räumlichen Einheiten behindert. Die vergleichende europäische Forschung verwendet meistens aggregierte Daten, d.h. Summen oder Durchschnittswerte für bestimmte Gebiete. Innerhalb dieser Gebiete treten jedoch oft erhebliche Disparitäten auf. Vereinfacht lassen sich drei Aggregationsebenen unterscheiden: national, regional und lokal. In der europäischen Forschung werden im wesentlichen großräumige Strukturen und Disparitäten auf der regionalen Ebene untersucht. Leider beruhen die meisten Studien auf offiziellen statistischen Daten, und die Regionen sind vorgegeben. Sie werden nach verschiedenen Kriterien definiert und unterscheiden sich stark in ihrer Größe und Struktur. Besonders Städte werden in den verschiedenen regionalen Systemen unterschiedlich behandelt. Einige sind Regionen, während andere Teil größerer Einheiten sind. Dies kann zu mißverständlichen Ergebnissen führen, weil Stadt-Land-Disparitäten in unterschiedlicher Intensität erscheinen. Die Größe der Regionen und ihre Abgrenzung beeinflußten die Ergebnisse, was bei der Konzeption und Interpretation international vergleichender regionaler Studien berücksichtigt werden muß. - (n.Verf.)

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Europa regional

Ausgabe

Nr.3

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Seiten

S.20-29

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