New York Street Reading - Die Stadt als beschrifteter Raum. Dokumentation von Schriftzeichen und Schriftmedien im Straßenraum und Untersuchung ihrer stadträumlichen Bedeutung am Beispiel von New York.
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DE
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Tübingen
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ZLB: 97/3508
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DI
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Abstract
In der außergwöhnlich umfangreichen Arbeit werden Straßentexte von Teilbereichen der New Yorker Innenstadt (fünf Gebäudeblocks; East 8th Street; Christopher Street, West Village; St. Marks Place, East Village; Tompkins Square Park) im Sinne einer "mentalen" bzw. "kognitiven" Kartierung aufgenommen und bewertet. "Die Texte scheinen inhaltlich, als auch der Form nach, weitgehend stadtteilspezifisch zu sein. Sie gewinnen teilweise eine atmosphärische Dichte, schaffen eine Raumstimmung" (S.20). Die Texte werden nicht nur als dokumentarisch angesehen, sondern auch als die subjektive Wiedergabe der Stimmungslage des Autors. Es handelt sich bei den Straßentexten um Inhalte, die für gewöhnlich eher halb- und unbewußt wahrgenommen, jedoch von Fremden als orientierende Inhalte angesehen werden. "Street reading" ist eine Methode,sein Umfeld sinnhaft wahrzunehmen; die Straßenzeichen und - texte dienen dabei nicht nur der Orientierung im strikt räumlichen Sinn, sie werden vielmehr zu Medien einer komplexen Umweltaneignung. Sie sind die Aufzeichnungen und das Ergebnis eines Orientierungsprozesses und stellen den Versuch dar, der Stadt ein Bedeutungsgerüst einzuziehen, die Stadt abzubilden. Die kognitive Karte ist vor allem ein Operationsplan für räumliches Verhalten. Die Textsammlung und weitere Materialien im Anhang umfassen 355 Seiten. sg/difu
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1308 S.