Das Land in der Stadt. Die Entwicklung der urbanen Gesellschaft Brasiliens.
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IRB: 52FRE
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Abstract
Der große brasilianische Soziologe G. Freyre schildert die Entwicklung der urbanen Gesellschaft Brasiliens im 18. und 19. Jahrhundert. Die Entdeckung der Bodenschätze und die Entwicklung des Bergbaus hatten das Interesse der portugiesischen Krone an ihrer zuvor ausschließlich agrarischen - und daher wenig einträglichen - amerikanischen Kolonie wachsen lassen. Die Städte, vor allem die Küstenstädte, erstarkten innerhalb weniger Jahrzehnte zu Zentren der Verwaltung, des Handels und der Industrie, während Einfluß und Privilegien des einst so mächtigen ländlichen Patriarchats beschnitten wurden. Freyre geht der Entwicklung der Stadt nach, verfolgt die Veränderungen der städtischen Architektur ebenso wie die Veränderungen der Kultur- und Lebensformen. Er beschreibt das Entstehen einer vornehmlich von Mulatten gebildeten akademischen Mittelschicht, die zum Verbindungsglied zwischen arm und reich wurde und im Verlauf der Urbanisierung die Rassenmischung erleichterte und beschleunigte. difu
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Landesgeschichte, Bevölkerungsgeschichte, Stadtentwicklung, Siedlungsgeschichte, Volksgruppe, Integration, Gesellschaftsordnung, Soziologie, Bevölkerung/Gesellschaft, Sozialstruktur
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Stuttgart: Klett-Cotta (1982), 568 S., Reg.
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Landesgeschichte, Bevölkerungsgeschichte, Stadtentwicklung, Siedlungsgeschichte, Volksgruppe, Integration, Gesellschaftsordnung, Soziologie, Bevölkerung/Gesellschaft, Sozialstruktur