Simulationsgestützte Methoden zur Ermittlung der Wirkung partizipativer Maßnahmen auf den lokalen Verkehr.

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Berlin

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Die Arbeit zeigt, wie sich die Auswirkungen lokaler Verkehrsmaßnahmen - zumeist Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbegrenzung - mittels eines Simulators darstellen lassen. Zielgruppe sind die Teilnehmer von Bürgerversammlungen, denen eine Vorstellung darüber vermittelt werden soll, welche Folgen die vorgeschlagenen Eingriffe in den Verkehrsraum haben. Entsprechend diesem Zweck ist die Simulation auf PC/Laptop durchführbar. Anstelle eines schon länger verfügbaren makroskopischen Typs, wurde ein submikroskopischer Simulator eingesetzt, da dieser die Spezifika einzelner Fahrer und Fahrzeuge, ihre Interaktion und individuellen Verhaltensweisen in lokalen Verkehrssituationen besonders realitätsnah darstellen kann. Jeder Fahrer wird durch sein Reaktions- und Schätzvermögen und seine Risikobereitschaft charakterisiert. Wichtiger Faktor für einen realitätsnahen Verkehrsfluss ist Folgeverhalten und Annäherung. Des Weiteren sollten die Fahrer nur Informationen verarbeiten, die auch für sie sichtbar sind, um nur auf dieser Basis zu entscheiden und zu handeln. Um die auf diesem Simulatortyp basierende Methode zur Ermittlung der Auswirkungen von Eingriffen zu verifizieren, wurde ein Versuchsprogramm aus Simulationsläufen aufgestellt, durch das die Machbarkeit des Vorgehens und die Erzeugung realitätsnaher Daten durch Vergleiche mit den Deskriptionsformeln der verkehrstechnischen Literatur belegt werden kann.

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156 S.

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