Entwicklung der Familienstrukturen und ihre Auswirkungen auf die Belastungs- bzw. Transferquotienten zwischen den Generationen.
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DE
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Bielefeld
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ZLB: 97/51-4
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Abstract
Die wichtigsten Wirkungen des politischen Handelns auf den Bevölkerungsprozeß gehen nicht von Maßnahmen der jeweils formal zuständigen Ressorts aus, sondern v.a. von scheinbar sachfremden Politikbereichen wie Wirtschafts-, Konjunktur-, Arbeitsmarkt-, Wohnungs- und Bildungspolitik. Dadurch werden die Rahmenbedingungen des generativen Verhaltens so erfolgreich beeinflußt, daß direkte familienpolitische Maßnahmen weitgehend erfolglos bleiben. So sind die Opportunitätskosten, d.h. die Einkommen, die Müttern durch Geburt und Kindererziehung verlorengehen, regelmäßig höher als staatliche Unterstützungen wie Kindergeld. Ausschlaggebend sind für viele Frauen auch die nicht auszugleichenden sozialen Auswirkungen beim Ausscheiden aus der Berufswelt. Insgesamt zeigt sich, daß die Schwelle für die Gründung einer Familie wesentlich größer ist als die für deren Erweiterung. Da eine gezielte Bevölkerungspolitik nicht gewollt ist, ist die einzige wirksame Instrumentenvariable die Zuwanderung, wenn diese auch längerfristig ein Ungleichgewicht im demographischen Aufbau nicht ausschließen kann. eh/difu
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II, 152 S.
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