Holz aus heimischen Wäldern nutzen. Chancen und wirtschaftliches Potenzial der Bioenergie in Deutschland.

Winkler & Stenzel
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Winkler & Stenzel

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DE

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Burgwedel

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1437-417X

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ZLB: 4-Zs 643
BBR: Z 239b
TIB: ZB 542

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Abstract

Bioenergie ist klimafreundlich, sicher sowie umwelt- und ressourcenschonend. Insbesondere die Städte und Gemeinden verfügen über viele Möglichkeiten, deren Nutzung voranzutreiben und zu steuern. Großes Potenzial hinsichtlich des Anbaus von nachwachsenden Rohstoffen bietet dabei die Holzenergienutzung. Denn Holz steht ausreichend bereit, wächst vor der Haustür und fast jede deutsche Kommune verfügt über einen eigenen Wald. Die im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) erstellte Leitstudie zum Ausbau erneuerbarer Energien kommt zu dem Ergebnis, dass in Deutschland im Jahr 2020 rund 709 Millionen Kubikmeter Holz energetisch genutzt werden müssen, wenn die Ausbauziele für erneuerbare Energien erreicht werden sollen. Das wäre eine Steigerung um rund 40 Prozent gegenüber der derzeitig energetisch genutzten Holzmenge. Um die Potenziale vor Ort und insbesondere im ländlichen Raum verstärkt zu nutzen, hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMLEV) das Aktionsprogramm "Energie für morgen - Chancen für ländliche Räume" vorgelegt, das in dem Beitrag vorgestellt wird. Mit dem Aktionsprogramm werden im Verantwortungsbereich des BMELV auch die Ziele des "Nationalen Biomasseaktionsplans in Deutschland" umgesetzt, der im April 2009 beschlossen wurde und die Bioenergiepolitik der Bundesregierung abbildet. Um die wichtigen Funktionen des Waldes im Bereich des Natur-, Wasser- und Klimaschutzes sowie der Erholung zu gewährleisten, entwickelt das BMELV in Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden eine "Waldstrategie 2020", die das Ziel verfolgt, die zunehmenden und vielfältigen Anforderungen an den Wald in einen zukunftsfähigen Ausgleich zu bringen.

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Stadt und Gemeinde interaktiv

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Nr. 12

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S. 483-486

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