Ansätze zur Beurteilung betrieblicher und regionaler Verteilungseffekte der Agrarsozialpolitik.

Scheele, Martin
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1989

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BBR: Z 703
SEBI: Zs 2548-4
IRB: Z 885

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Zusammenfassung

Die agrarsoziale Sicherung beansprucht als einer der wichtigsten Bereiche nationaler Agrarpolitik mehr als die Hälfte des Agraretats. Einkommenswirkungen bestehen darin, daß die soziale Sicherung der Landwirte zu vergleichsweise günstigen Bedingungen gewährt wird. Die Verteilungseffekte der Beitragsgestaltung und des Bundesmitteleinsatzes in der agrarsozialen Sicherung führen zu einer stärkeren Begünstigung von Betrieben mit mittlerem und hohem Einkommenspotential. Die in jüngerer Zeit etablierten gezielten Beitragsentlastungen können diesen Effekt aufgrund des relativ geringen Umverteilungsvolumens und des großen Empfängerkreises nur bedingt kompensieren. Die regionale Verteilung folgt der Verteilung der begünstigten Betriebe in der Region. Tendenziell ergibt sich eine höhere Begünstigung in ökonomisch stabileren Agrarregionen. Die gezielten Beitragsentlastungen fließen verstärkt in Problemregionen, sofern Landwirte hier nicht in hohem Maße über außerlandwirtschaftliche Einkünfte verfügen. Angesichts der verteilungspolitischen Inkonsistenzen und der auf das ungünstige Beitragszahler-Leistungsempfänger-Verhältnis zurückzuführenden Finanzierungsprobleme wird die alleinige Orientierung der agrarsozialen Sicherung auf sozialpolitische Aufgabenstellungen befürwortet. - (Verf.)

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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn (1989), H.10, S.799-810, Abb.; Lit.

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