Architektur in der Kontroverse. Die Debatten um die Neugestaltung der historischen Mitte Berlins.

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Bremen

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ZLB: Kws 405/232

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Abstract

Ende November 2008 stand der italienische Architekt Francesco Stella als Gewinner des Architekturwettbewerbes um den Bau des Berliner Schlosses fest. Wenige Monate später - Anfang März 2009 - wurde das unter der Leitung des britischen Architekten David Chipperfield renovierte Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel wieder eröffnet. Beiden Ereignissen gingen langwierige Diskussionen in der Öffentlichkeit voraus, die deutlich gemacht haben, dass Raum als ein soziales Produkt verstanden werden muss. Raum wird demnach diskursiv konstituiert und ausgehandelt; weder Raum noch Architektur verharren in rein materiellen und funktionalen Zuschreibungen. Sie sind vielmehr Projektionsflächen, an denen sich gesellschaftliche Denkweisen und Topoi ablesen lassen. Um dies am Beispiel der Diskussionen sowohl um die Wiedererbauung des Berliner Schlosses, als auch um die Renovierungsarbeiten auf der Berliner Museumsinsel nachzuvollziehen, wurden diverse Artikel aus ausgewählten Tageszeitungen von Mitte April bis Anfang November 2007 hinsichtlich der dominierenden Topoi untersucht - mit dem Ergebnis, dass im Fall der Diskussion um die Neugestaltung der historischen Mitte Berlins verschiedene Topoi um die gesellschaftliche Einordnung von Berliner Museumsinsel und Berliner Schlossplatz konkurrieren. Die hier vorliegende Arbeit gibt den damaligen Stand der Diskussion wieder, einige Topoi sind auch in der gegenwärtigen Debatte zu finden deren Deutung und Gewichtung mag heute jedoch eine andere sein, denn Räume verstanden als soziale Produkte, erlangen nie ein diskursives Endstadium.

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167 S.

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Kulturwissenschaftliche Deutschlandstudien -KWD-; 22