Von der Verkehrserziehung zur Mobilitätsbildung.

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Berlin

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2197-6341

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EDOC

Abstract

Das Thema Verkehrserziehung und das damit einhergehende Ziel, die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr zu gewährleisten und zu fördern, ist seit den 1930er Jahren in Deutschland relevant. Seither hat sich das Thema inhaltlich wie auch terminologisch mehrmals geändert. Zwar wird Verkehrserziehung seit Jahren um den Begriff der Mobilitätserziehung ergänzt oder ersetzt, es stellt sich jedoch die Frage, ob es sich hierbei wirklich um eine Anpassung an aktuelle Mobilitätsanforderungen handelt. Zudem bleibt derzeit in der Literatur und Diskussion die Frage offen, ob es an Stelle einer Form von Erziehung nicht vielmehr um die Frage nach der Bildung von Mobilität geht und wie diese im schulischen Kontext erreicht werden kann. Im Rahmen dieses Papers soll daher nach der Vorstellung des historischen Wandels der Begriffe und der Beschreibung der aktuellen Debatte ein neues Konzept der Mobilitätsbildung vorgestellt werden. Dieses beruht auf dem Ansatz, Fähigkeiten, wie eigene Urteile zu bilden und Erklärungen zu geben, zu fördern sowie ein abstraktes und logisches Denken im Kontext Mobilität aufzubauen.

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32 S.

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IVP discussion paper; 1/2015