Beitrag des Schienengüterverkehrs zur Energiewende. Ergebnisse einer Studie zu Verlagerungspotenzialen auf den Schienengüterverkehr in Deutschland.
Trialog Publishers
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Trialog Publishers
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DE
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München
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0020-9511
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ZLB: Kws 305 ZB 6803
BBR: Z 153
IFL: I 809
BBR: Z 153
IFL: I 809
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Abstract
Der Anteil des Schienengüterverkehrs (SGV) an der Gesamtgüterverkehrsleistung in der Bundesrepublik Deutschland stagniert seit Beginn der 1990er Jahre bei etwa 18 Prozent, obwohl die Verlagerung von Güterverkehren von der Straße auf die Schiene einen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs und zur CO2-Minderung im Verkehrssektor leisten kann. Deshalb hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eine Studie in Auftrag gegeben, die die Verlagerungspotenziale auf den Schienengüterverker ermitteln sollte. In dem Beitrag wird auf das methodische Vorgehen eingegangen und es werden die Ergebnisse präsentiert. Auf der Grundlage einer Recherche von möglichen technologischen, betrieblichen, ökologischen, infrastrukuturellen, fiskalischen und regulativen Einzelmaßnahmen zur Verbesserung des SGV wurden mithilfe der Function-Analysis-System-Technique (FAST) konsistente Maßnahmenpakete zusammengestellt, die hinsichtlich einer Bewertung der zu erwartenden Wirkungen quantifizierbar sind. Abgestuft nach der Intensität des staatlichen Engagements wurden drei Szenarien gebildet, in denen die entwickelten Maßnahmenpakete in Politikprogrammen kombiniert werden. Für die Analyse der Wirkungen der Szenarien kam ein kalibriertes Verkehrsmittelwahlmodell zum Einsatz. Aus den Analysen wurden Handlungsfelder und die Identifikation möglicher Hemmnisse abgeleitet. Die Auswertungen der Modellergebnisse zeigen, dass eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende durch eine Verlagerung im Güterverkehr dann am erfolgreichsten sein wird, wenn es gelingt, den Modal-Split des SGV anzuheben.
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Internationales Verkehrswesen
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Nr. 2
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S. 48-52