Die Illusionen der Berlin-brandenburgischen Landesplanung.

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DE

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Köln

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0034-0111

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BBR: Z 700
ZLB: Zs 237-4
IRB: Z 1003
IFL: I 378

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Abstract

Wenn man den Visionen und Plänen der vergangenen 3 1/2 Jahre glauben darf, ist die Berlin-brandenburgische Landesplanung auf dem Reißbrett längst Wirklichkeit: autofreie Stadt, Polyzentralität, Entlastungsstädte, Regierungsviertel, Bodenfonds, Grünschneisen und Sicherung der Naturpotentiale. Freilich kümmert sich die tatsächliche Entwicklung wenig um wohlmeinende Ideenkonzepte oder Debatten im Feuilleton. Sie gehorcht ganz anderen Entwicklungsgesetzen: Demographie und Migration, Eigentumsverhältnisse und Mieten, öffentliche Finanzknappheit und Weltmarktkonkurrenz lauten ihre Parameter. Sprich: Die Ideen auf dem Papier nehmen sich demgegenüber - ohne Umsetzung in Baurecht und Finanzentscheidungen - oft hilflos aus. Für den Glauben an die Gestaltungsspielräume der Landesentwicklung ist kein Raum, wo enge regionalwirtschaftliche, rechtliche und politische Restriktionen den staatlichen Handlungsrahmen einengen. Die Frage lautet deshalb: Wie realistisch sind die Konzepte? Welche Chancen bestehen, - ernsthaft geprüft - sie umzusetzen - selbst bei unterstellter "best practice"? Wie stark engen die nicht steuerbaren Restriktionen gutgemeinte Planungen ein? In diesem Beitrag wird versucht, in der Planung beliebte Vorstellungen zu hinterfragen und anhand dieser die Illusionen der Landesplanung offenzulegen. - (n.Verf.)

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr.2/3

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S.90-102

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