Bevölkerungsmeinung und Gewalt gegen Ausländer im wiedervereinigten Deutschland. Empirische Anmerkungen zu einem klaren Verhältnis.

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Berlin

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ZLB: 94/1719-4

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Eine der am häufigsten diskutierten Fragen im Zusammenhang mit den Angriffen auf Ausländer nach der deutschen Wiedervereinigung ist die, inwieweit die öffentliche Diskussion um die Frage der Neuregelung des Asylverfahrens die Zahl der Gewalttaten beeinflußt hat. Dabei lautet eine These, daß diese Diskussion die Bevölkerungsmeinung besonders ausländerkritisch, ja -feindlich werden ließ, die Politiker das Thema Asyl dramatisierten und die Ängste der Bevölkerung geschürt hätten. Umgekehrt ist vermutet worden, erst die Gewaltakte gegen Ausländer hätten zunehmend ausländerfeindliche Stellungnahmen hervorgerufen und damit neuer Gewalt den Weg geebnet. Hier setzt der Beitrag mit seiner zentralen Fragestellung an: Wie haben sich Bevölkerungsmeinung und Gewaltakte gegenseitig beeinflußt? Was ist Ursache, was Wirkung? Hierzu werden ausgewählte Zeitreihen von Gewalttaten und aus Bevölkerungsumfragen korreliert und in ihrer möglichen Wechselwirkung untersucht. goj/difu

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25 S.

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Arbeitspapiere; FS III 93-104