Vernetzt planen und handeln im Quartier. Klimaschutz und Städtebau.
pVS, pro Verlag und Service
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: Kws 740 ZB 6798
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Abstract
Der Mitte November 2016 verabschiedete Klimaschutzplan der Bundesregierung sieht vor, dass bis 2050 der Primärenergiebereich im Gebäudebereich um mindestens 80 Prozent gegenüber dem Stand von 2008 verringert werden soll. Die Ziele sollen erreicht werden durch Energieeinsparung und Energieeffizienz. In dem Beitrag wird dazu ausgeführt, dass der Klimaschutzplan zwar die Wirtschaftlichkeit sowie Sozialverträglichkeit der Maßnahmen im Blick hat, aber andere wichtige Faktoren gänzlich vernachlässigt. Weder die möglichen negativen Folgen von Wärmedämmmaßnahmen an der Gebäudehülle für das baukulturelle Erscheinungsbild der Städte wird angesprochen, noch wird ein Lösungsansatz ausreichend gewürdigt, der es ermöglicht, Klimaschutz und Energieeinsparung mit Wirtschaftlichkeit, Sozialverträglichkeit und Baukulturqualität zu vereinbaren. Gemeint sind integrierte, stadtplanerische Konzepte im Quartierszusammenhang, denn um die bestehenden Zielkonflikte zu überwinden, muss über das Einzelgebäude und die gebäudeindividuellen baulichen und technischen Möglichkeiten zur Energieeinsparung und zum Einsatz erneuerbarer Energien hinaus gedacht und gehandelt werden. Aufgrund der unterschiedlichen Interessenlagen kommt den Kommunen und ihren Ämtern für Stadtplanung und Stadtentwicklung eine zentrale Rolle bei der Initiierung und Koordination der energetischen Sanierung im Quartier zu.
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Der Gemeinderat
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Nr. 12
Nr. 1
Nr. 1
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S. 52-53