Die Berliner Stadterweiterung. Entwurf und Wandel des Bebauungsplans von 1862.

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Berlin

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Die kumulative Arbeit ermöglicht eine tiefgreifende und kritische Betrachtung der Städtebau- und Planungsgeschichte Berlins zwischen dem beginnenden 19. Jahrhundert bis zu den fundamentalen Veränderungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein rasantes Bevölkerungswachstum, angefeuert von der entfesselten Industrialisierung, drängt die preußischen Baumeister und Entscheidungsträger zur Regulierung der Bautätigkeiten. Insbesondere an diesem Wendepunkt der Stadtentwicklung vereint der Bebauungsplan von 1862 ("Hobrechtplan) die Ideen und Instrumente des Berliner Städtebaus und steht deshalb im Mittelpunkt der Analysen. Bisherige planungshistorische Untersuchungen deuten an, dass der Plan als strategisches, flexibles und damit anpassungsfähiges Instrument angelegt wurde. In Ergänzung dazu wird aus städtebaulicher Sicht die These verfolgt, dass der Plan der Logik nach als Wachstumsgerüst entwickelt wurde. Welche städtebaulichen Entwurfs- und Planungsprinzipien werden für die Erstellung des Berliner Bebauungsplans von 1862 angewendet oder entwickelt? Wie lassen sich diese Entwurfs- und Planungsprinzipien aus dem zeitgenössischen Kontext erklären? Durch die Verknüpfung städtebaulich-morphologischer Analysen mit Archivalien- sowie Literaturrecherchen, aber auch dem Abgleich mit gesellschaftlichen Entwicklungslinien und politisch-administrativen Strukturen, werden lokale Erkenntnisse zur Berliner Stadtstruktur gewonnen und Hobrechts Beitrag zum Städtebau neu bewertet.

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257 S.

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