Sprungbrett für Berufsperspektiven. Stadtwerke Münster bilden Geflüchtete aus.

Winkler & Stenzel
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Winkler & Stenzel

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DE

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Burgwedel

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1437-417X

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ZLB: Kws 860 ZB 6819
BBR: Z 239b
TIB: ZB 542

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Abstract

Als kommunales Unternehmen tragen die Stadtwerke Münster Verantwortung für die Stadtgesellschaft. Darüber hinaus gehört es zum Verständnis der Stadtwerke als Ausbildungsbetrieb, in Zeiten hoher Nachfrage zusätzliche Stellen zu schaffen. Entsprechend dieser Grundsätze haben sich die Stadtwerke Münster entschieden, ab dem Jahr 2016 pro Jahrgang zwei zusätzliche Ausbildungsstellen an Flüchtlinge zu vergeben. Vor Abschluss eines Ausbildungsvertrages absolvieren die Bewerber ein Praktikum. Bei rechtlichen Schwierigkeiten - etwa der Umgang mit Aufenthaltsstatus, Flüchtlingsrecht und Sprachkursen - erhielten die Stadtwerke Unterstützung vom Bildungszentrum der Handwerkskammer oder auch von der Gesellschaft für Berufsförderung und Ausbildung. Einen Sonderstatus gibt es für die Geflüchteten nicht: Es werden die gleichen Inhalte - wie bei allen anderen Auszubildenden auch - vermittelt, denn: eine qualitativ gute Ausbildung ist das beste Sprungbrett für eine berufliche Perspektive, egal, ob die Menschen langfristig in Deutschland bleiben oder sich irgandwann entcheiden, in ihre Heimat zurückzukehren. Die Stadtwerke hoffen, mit ihrem Projekt eine Leuchtturm-Wirkung auf andere Betriebe der Stadt zu haben, so dass diese mit eigenen Ausbildungsangeboten nachziehen.

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Stadt und Gemeinde interaktiv

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Nr. 7/8

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S. 322-323

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